Osteopathische Faszienbehandlung

Osteopathische Faszienbehandlung

Osteopathische Faszienbehandlung in Berlin Charlottenburg (Quelle: © grinvalds / Getty Images)

„Wenn unsere Faszien uneingeschränkt sind, sind auch wir uneingeschränkt. Die osteopathische Behandlung löst fasziale Spannungen was eine fließende Abfolge von Beweglichkeit des Körpers ermöglicht“ A.T. Still, MD, 1899

Faszien sind Bindegewebe mit einer netzartigen Gewebestruktur die alle Strukturen im Körper umgeben und diese aneinander „ankert“ . Eine osteopathische Faszienbehandlung umfasst manuelle osteopathische Techniken die auf das Bindegewebe, Narbengewebe und durch Unfälle oder Überbeanspruchung beeinträchtigte Körperregionen abzielen.

Faszienbehandlungen wurden erstmals am Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Begründer der Osteopathie: Andrew Taylor Still, erwähnt und beschrieben. A.T. Still bezeichnete die Faszien als die „Jagdgründe“ des Osteopathen für die Suche nach der Ursache für Fehlfunktionen und Funktionsstörungen.

Das Fasziengewebe

Fasziengewebe ist eine netzartige Hülle von Bindegewebe, welches die Muskeln und Organe des Körpers stützt und schützt. Im gesunden Zustand, sind Faszien geschmeidig, widerstandsfähig und bewegen sich frei über und zwischen den Strukturen unseres Körpers.

  • Fehl- oder Schonhaltungen,
  • Überbeanspruchung,
  • Verletzungen,
  • Erkrankungen oder
  • emotionaler Stress

können jedoch zu Spannungen und Einschränkungen in der Beweglichkeit des Fasziengewebes führen.

Wenn wir in Betracht ziehen, das Faszien alle Regionen des Körpers durchziehen und miteinander verbinden, wird verständlich wie die Verhärtung der Faszien oder einer Narbe in einer Region zu Spannungen und Bewegungseinschränkungen in gegenüberliegenden oder weit entfernten Körperregionen führen kann.

Spannungen und Verklebungen von Faszien können zu Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und Kompensationsmechanismen im Körper führen, die sich auf eine Vielzahl von Körperfunktionen weitreichend auswirken können. Obwohl diese Spannungen oder Verklebungen nicht auf bildgebenden Verfahren wie Röntgen, CT oder MRT sichtbar sind, können diese trotzdem zu Versteifungen an Gelenken oder schmerzhaften Bewegungen führen. Verklebungen in der Nähe von Nerven können zu Taubheitsgefühlen, Kribbeln oder reduzierter Kraft führen.

Die osteopathische fasziale Behandlung

Während einer osteopathischen faszialen Behandlung beschäftigen wir uns bei Sensible Osteopathie mit

  • Veränderungen in der Körperhaltung,
  • verkürzter Muskulatur und
  • Verklebungen zwischen Organen oder Narbengewebe.

Wir verwenden dabei verschiedene Intensitäten von Druck am Fasziengewebe. Dabei steht nicht nur die Behandlung einer Struktur (Muskel, Gelenk, Organ) im Vordergrund, sondern es werden auch die faszialen Verbindungen zu anderen Strukturen sowie andere betroffene Strukturen behandelt. Deshalb spiegeln vor allem fasziale Lösungsansätze zur Problem- und Beschwerdenbewältigung den ganzheitlichen osteopathischen Gedanken wieder. Die fasziale osteopathische Behandlung zielt stets darauf ab, den naturgegebenen restorativen Kräften im menschlichen Körper ihre volle Kapazität zu ermöglichen damit der Körper sich besser selbst heilen kann.

Unsere Mitarbeiter für Sie:

Florian Buchmüller (Inhaber)

Heilpraktiker, Osteopath

Sabrina Nägele

Physiotherapeutin, Osteopathin

Anne Haufe

Heilpraktikerin, Osteopathin

Lucas von Stietencron

Heilpraktiker, Osteopath

Giulio Giannini

Heilpraktiker, Osteopath

Marco Bischof

Marco Bischof

Heilpraktiker, Osteopath



HINWEIS: Wegen des hohen Schutzgutes der Gesundheit des Einzelnen und unseres Anspruchs an die Richtigkeit und Klarheit der hier getroffenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich keine Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen können. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nur in einigen Bereichen besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d. h. evidenzbasierte Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirkung belegen. Wir betrachten den jeweiligen Einzelfall, bei dem mitunter auch bei den aufgeführten Anwendungsbeispielen eine osteopathische nicht angezeigt sein kann.