Der erste Muttertag: Wonach neue Mütter am wenigsten gefragt werden!

Wie geht es den Müttern nach der Geburt?

Wie geht es neuen Müttern? (Quelle ©monkeybusinessimages / Getty Images)

Eine neue Mutterschaft wird meist als eine Zeit der Freude und des Glücks angesehen. Jedoch ist diese Zeit, in der sich Frauen mit ihrem neuen Leben und ihrer Rolle als Mutter auseinandersetzen, häufig mit extremen Unsicherheiten und Stress verbunden.

Neue Mütter – mit und ohne Unterstützung durch die eigene Mutter

Egal wie unabhängig sie vor der Geburt ihres Baby waren, so hört man oft, dass beim „Mutter werden“, die eigene Mutter am allernötigsten gebraucht wird.

Viele schwangere Frauen sind von perinatalen (Perinatalperiode: Zeitraum zwischen der 24. Schwangerschaftswoche und dem 7. Tag nach der Geburt) Angststörungen und Depressionen betroffen. Auch werdende Väter bleiben von diesen Beschwerden nicht verschont. Dabei können Frauen, die keine unterstützende Mutter oder Mutterfigur in Ihrem Leben haben, besonderem Stress ausgesetzt sein und dadurch anfälliger für die Entwicklung einer perinatalen Angststörung oder Depression sein.

Viele Frauen haben keine Mutter in ihrem Leben und dadurch auch keine unterstützende Mutterfigur die sie in ihrer neuen Rolle als Mutter bestärken kann. Es gibt eine Vielzahl von Gründen warum Frauen keine Mutter in Ihrem Leben haben und Wut, Schmerz und Trauer die angesichts dessen aufkommen, können für werdende Mutter überwältigend sein.

Die Probleme von werdenden Müttern zentrieren sich dabei oft um die Veränderung, die eine Mutterschaft mit sich bringt. Die größten Probleme die Frauen mit der Mutterschaft haben, drehen sich oft um den Verlust ihrer früheren Identität, z. B. dem Verlust der Identität als Karrierefrau oder dem Verlust der Identität einer physischen und sozial aktiven Person. Nicht mit Gefühlen der Isolation, Traurigkeit und Unfähigkeit zurecht zu kommen, kann sehr beunruhigend und beschämend sein.

Häufig ist die Abwesenheit der eigenen Mutter einer der Hauptfaktoren, die zu Stress und perinatalen Angststörungen führen können. Aber auch Frauen deren Mütter zwar physisch anwesend sind, aber keine unterstützende Funktion einnehmen, sind Stress ausgesetzt.

Obwohl es sich hierbei um ein heikles Thema handelt, ermutigen wir Sie mit den neuen Müttern Ihres Freundeskreises und ihren Familien eine echte und offene Unterhaltung zu führen. Besonders mit den Frauen, die keine Mutter oder Mutterfigur in Ihrem Leben haben.

3 Fragen, die Sie einer neuen Mutter an diesem Muttertag stellen sollten

  1. Wie geht es Dir und wie hast Du Dich den Veränderungen in Deinem Leben als Mutter anpassen können?
  2. Mit wem kannst Du Dich unterhalten und wer gibt Dir Unterstützung?
  3. Setze Prioritäten, wenn es um Deine eigene Gesundheit und Deine Bedürfnisse geht! Diese sind genauso wichtig wie die Deines Babys.

Nehmen Sie sich an diesem Muttertag einen Moment Zeit um anzuerkennen, dass für manche neuen Mütter der Muttertag ein schwieriger Tag sein kann. Vielleicht sind gerade Sie die Person, die einer neuen Mutter helfen kann.

 

HINWEIS: Wegen des hohen Schutzgutes der Gesundheit des Einzelnen und unseres Anspruchs an die Richtigkeit und Klarheit der hier getroffenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich keine Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen können. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nur in einigen Bereichen besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d. h. evidenzbasierte Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirkung belegen. Wir betrachten den jeweiligen Einzelfall, bei dem mitunter auch bei den aufgeführten Anwendungsbeispielen eine osteopathische nicht angezeigt sein kann.