5 Probleme, die nur frisch gebackene Mütter verstehen

Nach der Geburt - Schlafmangel, Stillprobleme und Baby-Blues

Nach der Geburt – Probleme die Sie haben könnten (Quelle ©Halfpoint / Getty Images)

Mutter zu sein, ist eine bereichernde und wundervolle Erfahrung, kann aber auch viel Stress und Sorgen bedeuten.

Sie sollten sich jedoch nicht allzu viele Gedanken machen. Die Zeit nach der Geburt stellt für alle jungen Mütter eine Herausforderung dar.

Unten finden Sie eine Auswahl der Dinge, die Sie bald über die Zeit mit Ihrem ersten Kind lernen werden…

1. Tagsüber zu schlafen ist schwierig

Der durchschnittliche Säugling schläft viel mehr als Sie. Allerdings haben Neugeborene noch keinen Schlafrhythmus entwickelt. Im ersten Monat tendieren Babys deshalb dazu, rund um die Uhr einzuschlafen und wieder aufzuwachen, anstatt über einen längeren Zeitraum hinweg zu schlafen.

Das bedeutet wiederum, dass Sie Schlaf nachholen müssen, wann immer Sie die Gelegenheit dazu haben. Es ist schon schlimm genug, nachts mehrmals aufgeweckt zu werden. Tagsüber zu schlafen ist allerdings genauso problematisch.

Sehen Sie zu, dass Sie so viel Schlaf wie möglich bekommen, während Ihr Baby schläft. Mit der Zeit wird Ihnen das leichter fallen.

2. Das Stillen kann eine Herausforderung sein und weh tun

Neugeborene wissen wie sie an Ihrer Brust saugen, aber nicht, wie sie den Mund an Ihre Brustwarze führen sollen. In den ersten Wochen werden Sie wahrscheinlich viel Zeit damit verbringen, Ihren Säugling in die richtige Position zu lenken.

Und das ist erst der Anfang. Es kann passieren, dass Ihre Brustwarzen anfangen zu bluten oder die Haut einreißt. Auch ist es möglich, dass sich Ihre Brust nach dem Stillen nicht richtig leert. Druck und Schmerzen wegen überfüllter Milchgänge sind nicht ungewöhnlich und können eine Mastitis (Brustdrüsenentzündung) zur Folge haben.

3. Der Grat zwischen einem „Baby-Blues“ und postnataler Depression ist schmal

Sie stellen sich das Leben nach der Geburt sicher als glückselig und idyllisch vor. So kann es natürlich auch sein. Aber der „Baby-Blues“ ist gar nicht mal so selten. Hinter diesem Begriff verstecken sich die Stimmungsschwankungen und leichten Depressionsgefühle, mit denen viele Mütter nach der Geburt zu kämpfen haben. Dazu gehören Launenhaftigkeit, Veränderungen beim Appetit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten.

Achten Sie darauf, wie Sie sich fühlen, und holen Sie sich Hilfe, wenn Sie vermuten, dass Sie unter einer postnatalen Depression leiden könnten.

4. Die Erholung von der Geburt ist für den Körper anstrengend

In Film und Fernsehen werden frisch gebackene Mütter immer mit einem leuchtenden Teint und strahlenden Augen dargestellt. Die Wirklichkeit sieht allerdings meist anders aus.

Sie werden in den ersten Tagen extrem müde sein, was durch Komplikationen nach der Geburt noch verschlimmert werden kann. Nehmen Sie die Hilfe Ihrer Familie und Freunde an und geben Sie Ihrem Körper die Zeit, die er braucht, um sich zu erholen.

5. Um Hilfe zu bitten, kann schwerfallen

Die meisten jungen Eltern haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie um Hilfe bitten. Sie sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass Sie nicht allein sind und auf gar keinen Fall denken, dass Sie alles allei schaffen müssen.

Nach der Geburt werden Sie körperlich und emotional erschöpft sein, während Sie gleichzeitig lernen müssen, sich um Ihr Neugeborenes zu kümmern. Es mag sich falsch anfühlen, um Hilfe zu bitten, aber das ist es nie.

Nach der Geburt Ihres Kindes werden Sie sich bewusst werden, dass nun jemand für immer Teil Ihres Lebens sein wird. Egal welche Herausforderungen auf Sie zukommen, lassen Sie nicht zu, dass diese Schwierigkeiten die Freude über den Neuzugang zu Ihrer Familie überschatten.