12 Tipps um am Morgen stressfreier mit Kindern aus dem Haus zu kommen

Ohne Stress in den Tag - auch mit Kleinkindern

Morgendliche Routine mit Kindern – Stressfreier in den Tag (Quelle © Lisa5201 / Getty Images)

  • Graut es Ihnen vor der täglichen Routine am Morgen – wie Sie die Kinder aus dem Haus bekommen?
  • Stressen Sie sich dabei durch die ersten Stunden des Tages und schaffen es doch nicht pünktlich am Zielort zu sein?
  • Fällt es Ihnen schwer die Kinder startklar zu bekommen oder ertappen Sie sich, das Sie ständig „beeil dich“ oder „komm endlich“ schreien?

Es gibt Wege, wie Sie und Ihre Kinder von einer reibungsloseren Routine am Morgen profitieren können.

Dabei steht an aller erster Stelle das alles möglichst organisiert und ruhig ablaufen sollte, wenn Sie die Kinder in die Kita oder Schule bringen möchten. Kinder die gehetzt oder gestresst das Haus verlassen finden oft viel schwieriger in ihren Tagesablauf hinein und neigen dazu schneller zu ermüden.

Hier sind einige Tipps für einen ruhigeren und routinierteren Ablauf am Morgen.

12 Tipps um den morgendlichen Ablauf stressfreier zu gestallten

  1. Geben Sie Ihrem eigenen morgendlichen Ablauf Struktur. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, dann lassen sich Ihre Kinder viel leichter auf strukturierte Abläufe ein. Sie sollten dafür spätestens 15 Minuten vor Ihren Kindern aufstehen.
  2. Lassen Sie Ihre Kinder selbst aufstehen. Am besten lassen sich Kinder mit Weckern die Musik spielen aufwecken. Vertrauen Sie Ihren Kindern, dass sie aus eigenen Stücken aufstehen werden. Dies schafft Vertrauen und ein Gefühl der Unabhängigkeit.
  3. Um die Anzahl der Abläufe am Morgen zu reduzieren sollten alle Pausenbrote und Snacks am Abend zuvor vorbereitet werden und die Kleidung für den Tag sollte ebenfalls bereit liegen. Dadurch gewinnen Sie Zeit um aus dem Haus zu kommen oder um gegebenenfalls noch schnell Schulbücher oder Hausaufgaben ausfindig zu machen.
  4. Vermeiden Sie, wo es nur geht, zu Schreien oder laut zu werden. Oft hat dies den gegenteiligen Effekt und alles läuft nur langsamer und mühsamer ab.
  5. Geben Sie Ihren Kindern immer nur eine Anweisung um zu vermeiden, dass diese mit Aufgaben überladen werden. Wenn eine Aufgabe geschafft ist, gehen Sie einfach zur nächsten über.
  6. Eine Abstimmung darüber, was als Auswahl beim Frühstück bereit stehen könnte, sollte getroffen werden um Unentschlossenheit vorzubeugen und Streit zu vermeiden.
  7. Lassen Sie Ihre Kinder Ihr eigenes Geschirr abwaschen oder in den Geschirrspüler stellen. Dadurch verbringen Sie nicht Ihre eigene Zeit mit Putzen und kleine Aufgaben bringen Ihre Kinder in einen Arbeitsmodus.
  8. Erst frühstücken, dann anziehen – dadurch vermeiden Sie, dass sich Ihre Kinder bekleckern und Sie eventuell neue Kleider benötigen.
  9. Kinder die schon früher startklar sind, sollten nicht vor dem Fernseher sitzen. Vielmehr bringen lesen oder malen Kinder in einen Lern- und Arbeitsmodus. Fernsehen hat oft den gegenteiligen Effekt.
  10. Geben Sie jedem Ihrer Kinder eine Checkliste. Dann ersparen Sie es sich, Ihre Kinder permanent erinnern zu müssen und stärken zugleich deren Verantwortungsbewusstsein.
  11. Stellen Sie sich einen Alarm auf 15 Minuten vor Ihrer eigentlichen Aufbruchszeit. Dann sind alle Beteiligten nicht gestresst, wenn es wirklich losgeht.
  12. Gehen Sie bei der Aufbruchszeit keine Kompromisse ein! Schicken Sie Ihre Kinder in die Kita oder Schule in dem Zustand, in der sie sich zur Aufbruchszeit befinden. Ein Kind im Schlafanzug in die Kita zu schicken, oder einen verschlafenen Teenager mit ungekämmten Haaren kann für die Bereitschaft am nächsten Tag Wunder wirken.