Auf was Sie bei empfindlicher Babyhaut achten sollten! Teil 1

Tipps zur Pflege der Haut Ihres Babys

Tipps zur Pflege der Haut Ihres Babys (Quelle ©NataliaDeriabina / Getty Images)

Es gibt zweifelsfrei nichts kostbareres als ein neugeborenes Baby und nichts das weicher ist als die Haut eines Säuglings.

Aber leider bleibt in manchen Fällen die Babyhaut nicht lange weich und geschmeidig. Unglücklicherweise ist die Haut eines Babys anfällig dafür Beschwerden wie trockene Haut, Windeldermatitis oder Ekzeme zu entwickeln.

Doch glücklicherweise gibt es Mittel und Wege die zarte Babyhaut zu schützen. Oftmals spielt dabei die Wahl der richtigen Pflegeprodukte eine wichtige Rolle. Bei der Pflege der Haut eines Babys sollten Sie stets auf Produkte die scharfe Chemikalien enthalten verzichten.

Im folgenden Beitrag finden Sie einige Tipps für die Pflege der empfindlichen Haut von Babys und wie sich die Verwendung von Chemikalien vermeiden können.

Tipps für die Pflege von empfindlicher Babyhaut

Es gibt einige simple Verhaltensregeln die darauf abzielen die Haut Ihres Babys zu schützen. Diese sind:

1. Baden und Wassertemperatur

Babys müssen nicht jeden Tag gebadet werden. Es ist vollkommen ausreichend wenn Sie Ihr Baby täglich mit einem feuchten Lappen waschen und nur alle drei Tage baden.

Waschen anstelle von Baden trocknet die Haut weniger aus und erhält den natürlichen Fettfilm der Haut, der durch die Talgdrüsen erzeugt wird.

Beim Baden empfiehlt es sich außerdem besonders auf die Wassertemperatur zu achten. Desto wärmer das Wasser ist, desto größer ist der austrocknende Effekt des Bades für die Haut. Halten Sie sich deswegen beim Baden kurz, auch wenn es Ihrem Kind sehr gefällt, und verwenden Sie nur lauwarmes Wasser.

2. Auf Wetterbedingungen achten

Da die Haut von Babys wesentlich empfindlicher ist als die von Erwachsenen bedarf diese eines besonderen Schutzes bei rauen Wetterbedingungen. Sowohl bei UV Strahlung als auch bei Kälte benötigt die Haut eines Babys einen speziellen Schutz.

  • Bei Kälte und Wind ist es empfehlenswert die Haut im Gesicht mit einer speziellen Creme, die für Wind und Wetter einen besonders fettenden Schutz bietet, zu verwenden.
  • Im Sommer oder bei anderen speziellen UV Belastungen (z. B. in den Bergen) sollten Sie eine Sonnencreme speziell für Babys und Kinder verwenden. Dieser Sonnenschutz sollte einen Lichtschutzfaktor/ FSP für UV-A und UV-B Strahlung von nicht weniger als 30 bietet.

Generell gilt, um die Haut Ihres Babys zu schützen sollten Sie längere Aufenthalte unter rauen Witterungsbedingungen mit Ihrem Baby vermeiden. Bleiben Sie deshalb mit Ihrem Baby der direkten Sommersonne komplett fern und minimieren Sie es Ihr Baby über längere Zeit kaltem Wind oder zu niedrigen Temperaturen ausgesetzten.

3. Fingernägel regelmäßig schneiden

Um Hautverletzungen bei Ihrem Baby zu vermeiden sollten Sie die Fingernägel regelmäßig schneiden. Fingernägel die kurz gehalten werden verhindern dass sich Ihr Baby beim Kratzen oder auch nur durch unkoordinierte Bewegungen an der Haut verletzt. Unruhige Babys haben oft einen sehr hohen Bewegungsdrang was dazu führen kann das sich diese Kinder, durch die etwas hektischen Bewegungen mit allzu langen Fingernägeln, im Gesicht verletzen.

4. Neue Kleidung immer zuerst waschen

Leider wird immer wieder in den Medien davon berichtet das selbst Baby- und Kinderkleidung oft mit Chemikalien belastet ist. Um Hautirritationen zu vermeiden oder um die chemische Belastung der Kleidung zu minimieren empfiehlt es sich, neue Kleidung vor dem Tragen zu waschen.

HINWEIS: Wegen des hohen Schutzgutes der Gesundheit des Einzelnen und unseres Anspruchs an die Richtigkeit und Klarheit der hier getroffenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich keine Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen können. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nur in einigen Bereichen besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d. h. evidenzbasierte Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirkung belegen. Wir betrachten den jeweiligen Einzelfall, bei dem mitunter auch bei den aufgeführten Anwendungsbeispielen eine osteopathische nicht angezeigt sein kann.