Pandemie-Haltung im Homeoffice – 3 Tipps für Sie

Wie wirkt sich die Arbeit von zu Hause auf Ihre Körperhaltung aus?

Wir befinden uns immer noch in ziemlich unsicheren Zeiten, da die Corona Pandemie weiterhin über den Globus hinwegfegt.

Die Lock-downs haben dazu geführt, dass viele von uns sehr viel mehr Zeit zu Hause verbracht haben als ihnen lieb war. Dabei stellen wir uns die Frage: „Wie wirkt sich die Arbeit von zu Hause auf Ihre Körperhaltung aus?“

Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch den Körper und lenken Ihre Aufmerksamkeit auf einige potenziell problematische Bereiche.

Haltungsprobleme im Homeoffice - Praxis für Osteopathie
Im Homeoffice kann es zu Problemen mit der Körperhaltung kommen. Entsprechende Beschwerden können auftreten (Quelle © Kerkez / Getty Images)

Tipp 1: Kopf und Nacken

Wir starten am Kopf! Für alle, die normalerweise jeden Tag ins Büro gehen, könnte die Pandemie bedeuten, dass sie von zu Hause aus arbeiten müssen. Der Verzicht auf den gewohnten Schreibtisch kann eine große Belastung für den Nackenbereich darstellen:

  • Arbeiten Sie jetzt an einem Laptop statt an einem Desktop-Computer?
  • Sitzen Sie auf dem Sofa statt auf einem verstellbaren Stuhl?

Schließen Sie die Augen für 30 Sekunden und konzentrieren Sie sich auf Ihren Nacken. Bewegen Sie diesen… Wie fühlt er sich an? Ist er angespannt, eingeschränkt oder fühlt sich Ihr Kopf schwerer an als sonst?

Es könnte sein, dass Ihre neue „Schreibtisch“-Einrichtung eine Belastung an Stellen verursacht, die normalerweise nicht belastet werden. Denken Sie einmal darüber nach, wie es sich auswirkt, wenn Sie 8 Stunden am Tag mit dem Kopf nach unten auf einen Laptop schauen oder wenn Sie mit dem Kopf geradeaus auf einen Monitor schauen, der auf die ideale Höhe eingestellt ist… Auch Ihre armen Muskeln müssen die Belastung spüren.

Wir empfehlen, Ihr Büro so realitätsnah wie möglich zu gestalten. Wenn Sie zu Hause keinen Schreibtisch haben, ist das Arbeiten an einem Esstisch vielleicht besser geeignet, als auf einem Sofa oder in einem Sessel.

Achten Sie auch darauf, dass Sie Ihren Nacken und Ihre Schultern regelmäßig bewegen, damit diese nicht zu lange in einer angespannten Position verharren. Legen Sie alle 30 Minuten eine Pause ein und nehmen Sie eine andere Position ein.

Tipp 2: Wirbelsäule

Unsere Wirbelsäule ist das Herzstück unseres Körpers und muss gut funktionieren, damit auch unsere Gliedmaßen mit minimalem Aufwand und maximaler Effizienz arbeiten können. Haben Sie früher einen aktiven Beruf ausgeübt und sind jetzt mit den Kindern zu Hause oder versuchen, den Tag mit ein wenig Lesen, Spielen, Fernsehen oder Kreuzworträtseln aufzulockern?

Für die meisten von uns ist das Leben plötzlich viel sitzender, und deshalb ist es wichtig, Steifheit zu vermeiden. Langes Sitzen mit einer schlechten Haltung der Wirbelsäule, Tag für Tag, kann verheerende Folgen haben.

Unsere Wirbelsäule krümmt sich in der Mitte des Rückens nach außen und im unteren Rücken nach innen. Wenn wir diese Kurven nicht sorgfältig pflegen, indem wir unsere Haltung vor übermäßigen Belastungen schützen, riskieren wir einen schmerzenden Rücken und schlecht funktionierende Gliedmaßen.

Wir empfehlen, langes Sitzen oder Liegen zu vermeiden. Heben Sie sich das fürs Bett auf! Versuchen Sie einige Wirbelsäulendrehungen oder Wirbelsäulenbeugungen im Stehen (natürlich sanft), gehen Sie im Garten spazieren oder machen Sie tagsüber eine Runde Yoga, Pilates oder einfaches Stretching, um Ihre Wirbelsäule zu mobilisieren. Wenn Sie Kinder haben, sollten Sie sie animieren, mit Ihnen zu trainieren.

Tipp 3: Hüften

Jeder, der im Sitzen arbeitet, weiß, welche Auswirkungen dies auf die Hüften haben kann. Wenn Sie Ihre Hüften über einen längeren Zeitraum in einer „gebeugten“ oder sitzenden Position halten, können Ihre Hüftbeugemuskeln sich verkürzen. Dadurch verringert sich die Fähigkeit, den Körper in eine völlig gerade Position zu bringen.

Hier empfehlen wir viele aufrechte Übungen. Machen Sie die Zeit, die Sie im Sitzen arbeiten oder vor dem Fernseher verbringen, mit Übungen im Stehen wett. Springen, Hüpfen, Gehen, Laufen oder Überbrücken sind eine gute Möglichkeit, die Hüften zu öffnen.

Unsere Grundbotschaft bei all dem ist:

Bewegen, bewegen, bewegen! Sie sind eine Bewegungsmaschine, also starten Sie regelmäßig die Zündung und drehen Sie eine Runde. Kümmern Sie sich um sich selbst!

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